#philosophie

Micha Brumlik in der taz:

Kurzum: Immanuel Kant hatte zwar rassistische Vorurteile, glaubte aber nicht daran, dass „Rasseeigenschaften“ angeboren und unveränderlich seien. Er war zudem ein Gegner von Leibeigenschaft wie Sklaverei und schon früh einer der schärfsten Kritiker der kolonialen Expansion europäischer Staaten. Dieses Denkmal kann, nein, muss geradezu stehen bleiben.

Ohne die Diskussion zu überblicken, so scheint mir dies eine gute Einordnung und Zusammenfassung zu sein.

Das Sammeln von teueren, exklusiven oder seltenen Schuhen erscheint mir als eine Verlängerung der Zweck-Mittel-Reihe im Sinne Simmels: Der Schuh wird nicht mehr zum Schutz der Füße verwendet (Zweck) sondern zu einem Sammelerstück, das z.T. gar nicht zum tragen genutzt, also verwendet, wird, sondern nur zum sammeln und besitzen.